Die Kolonisationszeit im archaischen Griechenland
Nach dem Fall der mykenischen Zivilisation im zwölften Jahrhundert hatte es während der Dunklen Jahrhunderte (1200–900 v. Chr.) eine frühere Periode griechischer Kolonisation gegeben.
Griechische Kolonisation (ca. 750–550 v. Chr.): Expansion, Handel, Landnot und der Aufstieg der Polis
Eine analytische Einführung in die Große Griechische Kolonisation (8.–6. Jahrhundert v. Chr.), die ihre geografische Reichweite über das Mittelmeer und das Schwarze Meer, die sozioökonomischen Treiber der Expansion, die Unterscheidung zwischen Apoikia und Emporion sowie ihre Verbindung zum Aufstieg der Polis, zum Fernhandel und zur Transformation nach den Dunklen Jahrhunderten untersucht.
Landhunger und Übervölkerung in der griechischen Kolonisation: literarische, archäologische und epigraphische Belege (8.–7. Jahrhundert v. Chr.)
Eine historiographische Untersuchung der archaischen griechischen Kolonisation mit Schwerpunkt auf Landmangel und demografischem Wachstum als Hauptursachen, gestützt auf Thukydides, Aristoteles, Hesiod und Herodot, archäologische Bevölkerungsdaten aus Attika und das Gründungsdekret von Kyrene (ML 5), welche den sozioökonomischen Druck hinter der Übersee-Expansion verdeutlichen.
Handelsnetzwerke und strategische Gründungen in der griechischen Kolonisation: Emporia, Metalle und mediterrane Konnektivität
Eine analytische Studie des Handels als treibende Kraft der griechischen Kolonisation, die Emporia wie Al Mina und Pithekussai, den Metallaustausch mit den Etruskern, Getreiderouten im Schwarzen Meer, die korinthische und milesische Expansion sowie die strategisch-kommerzielle Logik hinter Gründungen wie Cumae, Zankle, Rhegion, Massalia und Emporion untersucht.