Motivation

Das vorliegende Kapitel handelt von der Motivation — ein Gegenstand, der auf das Innigste mit dem Lernen verbunden ist. Motivation ist das Vermögen, ein auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten anzuregen und aufrechtzuerhalten. Dies ist eine Definition, die den Geist betrifft, denn sie postuliert, dass Gelehrte Ziele setzen und geistige Fähigkeiten (z. B. Voraussicht, Introspektion) sowie Fleiß (z. B. Ausdauer, Mühe) anwenden, um ihre Wünsche zu erlangen. Obgleich verhaltensbezogene Ansichten der Motivation hierin rezensiert werden, ist der größere Teil dieses Kapitels den kognitiven Perspektiven gewidmet. Wie beim Lernen wird die Motivation nicht mit dem Auge beobachtet, sondern vielmehr aus dem manifesten Verhalten erschlossen, wie etwa verbale Erklärungen, die Wahl der Aufgaben und zweckgerichtete Tätigkeit. Motivation ist ein erklärendes Konzept, das uns beisteht zu begreifen, warum Menschen sich so verhalten, wie sie es tun.

Historische Perspektiven

Ein Diskurs über bedeutende historische Doktrinen des Willens: der innere Impuls, die Gesetze der Gewöhnung, die Kongruenz des Geistes und die humanistische Perspektive.

Modell des motivierten Lernens

Hierin gedenken wir, die Aufmerksamkeit des Mitstudenten auf eine Skizze eines Modells des motivierten Lernens und eine Darstellung seiner Hauptkomponenten zu lenken.

Leistungsmotivation

Ein kurzer Abriss der hervorstechenden Merkmale innerhalb eines zeitgenössischen Modells der Motivation zur Leistung.

Attributionstheorie

Ein Diskurs über die kausalen Dimensionen innerhalb von Herrn Weiners Theorie der Attribution und die Wirkungen, welche sie in Leistungssituationen ausüben.

Sozialkognitive Theorie

Der Student soll erfassen, wie die sozialen Fähigkeiten des Strebens und der Erwartung geschmiedet werden und wie ihr Verkehr die Neigung beeinflusst.

Zieltheorie

Dieser Diskurs unterscheidet zwischen dem wahren Erwerb von Weisheit (dem Prozess) und der bloßen Zurschaustellung derselben (dem Produkt) und erklärt ihren Einfluss auf den Willen.

Wahrgenommene Kontrolle

Diese Lektion enthüllt die mächtigen Auswirkungen eines wahrgenommenen Sinnes der Herrschaft auf das Lernen, das Verhalten und die Leidenschaften.

Selbstkonzept

Die Lektion prüft die Konzeption des Selbst und beleuchtet die prinzipiellen Faktoren, die seine Entwicklung regieren.

Intrinsische Motivation

Hierin werden wir den angeborenen Impuls von jenem unterscheiden, der von außen auferlegt ist, und die Bedingungen identifizieren, unter denen Belohnung den Geist beleben oder dämpfen mag.

Motivation: Pädagogische Anwendungen

Dieser Abschnitt legt pädagogische Anwendungen dar, welche den Trieb nach Leistung, die Zuschreibung von Ursachen und die Ausrichtung der eigenen Ziele beinhalten.